Ordino: Altstadt

Gesamtlesedauer ca. 3 Minuten

Ordino (Andorra)
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Die Altstadt von Ordino

Ordino (Andorra)könnte ich theoretisch in einer Minute je Himmelsrichtung durchqueren. Bloß, dass ich es nicht will, denn sie bietet auf wenig Raum reichlich Möglichkeiten eine kurzweilige Zeit zu verbringen. Das historische Zentrum von Ordino empfängt uns mit urigen Plätze voller Geschichte(n) und Legenden. Die verwinkelten Gassen sind nach wie vor gepflastert und führen vorbei an alten andorranischen Häusern. Der Mönchsplatz sowie die einladenden Gärten der Casa Rossell mit der kleinen Kapelle lohnen einen kurzen Stopp.
Entlang der Fußgängerzone

Carrer Major

Carrer Major (Ordino, Andorra)finden sich neben der Gastronomie auch noch weitere Sehenswürdigkeiten: So zeigt zum Beispiel eine Wandmalerei die Geschichte der . Oder wie wäre es mit einer der Steinsäulen, an denen weiland Missetäter öffentlich zur Strafe angebunden wurden? Wem der Sinn nach einem Museumsbesuch steht, bitteschön, die

Museen von Ordino

sind alle fußläufig erreichbar. Ein kostenpflichtiger Museumspass ermöglicht den vergünstigten Eintritt in die Ausstellungen, als da wären: Das Museum Casa de Areny-Plandolit, das sich in einem ehemaligen Herrenhaus niedergelassen hat. Die Exposition zeigt das tägliche Leben der vermögenden Minenbesitzer, während sie die Sommerfrische genossen. Weiterhin finden sich im Kern von Ordino das Museu postal und das Museo de la miniatura.
Ein Ende des Fußgängerbereiches wird von der

Església de Sant Corneli i Sant Cebrià

Església de Sant Corneli i Sant Cebrià (Ordino, Andorra)beherrscht. Ein Besuch dieser kleinen aber feinen Kirche darf auf keiner Agenda fehlen. Während Oscar über den Kirchplatz schnüffelt, erkunde ich das Innere. Das Gotteshaus ist den beiden Heiligen Papst Cornelius und Cyprian von Karthago geweiht. Ursprünglich im Mittelalter erbaut, erfuhr die Kapelle jedoch zwischen dem 17. und 19. Jh. erhebliche Umbauten.
Marededéu d’Ordino (Església de Sant Corneli i Sant Cebrià, Ordino, Andorra)Im Inneren befindet sich eine unscheinbare romanische Schnitzerei: Die nur 44 cm große Marededéu d’Ordino aus polychromem Holz. Erschaffen im Übergang vom 11. zum 12. Jh., gilt sie als eine der kleinsten und ältesten Marienfiguren im Fürstentum Andorra.
Die Gitter des Gebetshauses wurden von in Ordino ansässigen Schmieden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert hergestellt. Auftraggeber waren die Familien der einflussreichsten Häuser der Gegend, wie z.B. das Rossel– und das D’Areny-Plandolit-Geschlecht.
Die fünf barocken Altarbilder aus dem 17. und 18. Jh. sind den Patronen Cornelius und Cyprian gewidmet.

Oscar hat noch viel zu viel Energie. Wie günstig, dass hinter der Kirche der Wanderweg Cami del Turerbeginnt.

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Eine katalanische Volksweise über drei Mündel, die auf ihre Ritter (im Sinne von potenziellen Ehemännern) warten.

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