Cangas de Onís: Lagos de Covadonga (PR-PNPE-2)

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und das Kürzel bedeutet ausgesprochen
„Pequeño Recorrido-Parque Nacional Picos de Europa-2“, was in der Übersetzung „Kurzwanderweg-Nationalpark Gipfel von Europa-2“ an Geschmeidigkeit verliert.

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30 Minuten Fahrt
auf der 12 km langen Serpentinenstraße, die bei der „Basílica de Santa María la Real de Covadonga“ beginnt, muss man einplanen, vorausgesetzt, die Straße ist frei.
In der Hochsaison kommt man nicht umhin, auf einen der öffentlichen Parkplätze in Covadonga auszuweichen, und die Fahrt im kostenpflichtigen Bus fortzusetzen.
Gleich zu Beginn begrüßt uns ein unübersehbares Hinweis- und Warnschild.  Besonders spannend wird es, wenn einem Autobusse entgegenkommen, da bergauf, praktisch keine Fahrbahnbegrenzung vorhanden ist. Eine falsche Lenkbewegung und es geht bergab – endgültig.

Als Einstieg in den Nationalpark „Picos de Europa“,
könnte man die Seen bezeichnen, weil sie touristisch komplett erschlossen ist und keine allzu große Anforderung an die Kondition des Besuchers setzen.
Es gibt an den Seen, die 1134 m über Meereshöhe liegen und aus einem Gletscher hervorgegangen sind, zwei Parkplätze. Der deutlich kleinere von beiden befindet sich weiter bergauf und natürlich will jeder mit seinem Wagen bis nach ganz oben, zum „Lago Ercina“. Der größere Parkplatz, am unteren See, dem „Lago Enol“, bietet auch Stellplätze für Reisebusse und ist etwa 15 Gehminuten vom oberen See entfernt.
Restauration ist auch vorhanden, für den Fall, dass man sein Picnic vergessen hat oder selbiges schon entkräftet verzehrt hat.

Wir entscheiden uns für den großen Parkplatz,
nicht zuletzt, weil unser Wirt dazu riet. Es ist Anfang Mai und die Hauptsaison beginnt erst Mitte Juli, aber mir reicht der Andrang jetzt schon. Der Pkw-Parkplatz ist zu einem guten Viertel besetzt. Ich kann und mag mir die Menschenmassen im Hochsommer nicht vorstellen.

Großer Parkplatz an den Lagos de Covadonga

Großer Parkplatz an den Lagos de Covadonga

Die Streckenführung ist variabel
zwischen einer und zweieinhalb Stunden. Geht man vom Parkplatz aus links (also vom See weg) bergauf erreicht man das „Centro de Visitantes Pedro Vidal“, das in der Hauptsaison Auskunft darüber gibt, was einen erwartet.
Folgen wir dem Weg, wird es edukativ: Achtung Lerngefahr! Plötzlich stehen wir inmitten verschiedener Bäume, alle namentlich benannt, ein audiovisuelles Zentrum möchte unseren IQ pushen und ein kleines Freilichtmuseum entführt uns in die Zeit, als in den  Minen noch Mineralien abgebaut wurde.

Minas de Buferrera

Minas de Buferrera

Da wundert es nicht, das Schulbusse hier hochfahren dürfen. Kurz darauf erreichen wir den oberen Parkplatz mit Restauration.

Für Puristen
geht es vom Parkplatz aus nach rechts, zum „Lago Enol“. Dem Wanderweg folgend, finden wir uns am „Mirador Entrelagos“, dem Aussichtspunkt zwischen den Seen, wieder.
Der Name erklärt sich von selbst.

Mirador "Entrelagos", Lagos de Covadonga

Mirador „Entrelagos“, Lagos de Covadonga

Die Aussicht auf die beiden Seen soll uns aber nicht davon abhalten, uns ein halbes Mal um uns selbst zu drehen und die Wiese bis zum Horizont weiterzugehen: Das Panorama lohnt sich!

Es geht bergab zum „Lago Ercina“,
dessen Schreibweise, je nach Fundstelle, auch mal als „Lago (de) la Ercina“ variiert, vorbei am kleineren Parkplatz und seiner Wirtschaft.
Im und auf dem Wasser ist gänzlich alles verboten. Ein Schild lässt daran keinen Zweifel: Schwimmen verboten, Angeln verboten, Wasser verunreinigen verboten und Paddeln…auch verboten. Nur Angucken ist erlaubt, wir sind schließlich in einem Nationalpark, was der eine oder andere Besucher leider vergisst.

Lago Ercina

Lago Ercina

Oscar des Lesens und Verstehen nicht mächtig, legt sich erstmal im Wasser ab und kühlt seinen Bauch. Wenn die Besucher ihre Käsemaucken wässern, dann darf auch mein Hund seine Pfoten ins kühle und kristallklare Wasser stecken.

Wer es Zuhause nicht alleine auf einen Stuhl schafft
und sich nicht ohne fremde Hilfe halten kann, wird an der weiteren Strecke keine Freude haben. Es geht auf und ab, zwischen Felsen drüber und durch, immer schön der Sonne ausgesetzt. Hier sind Trittsicherheit, griffiges Schuhwerk, Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit gefragt.

Der Weg führt weiter
vorbei an einer Hütte, einer weiteren Hütte und weidenden Kühen. Das Panorama der namengebenden Gipfel ist allgegenwärtig. Atemberaubend. Da liegt noch Schnee auf den Bergspitzen. Davor, weitläufige und unebene Weiden. Als hätte Mutter Natur ein gebrauchtes grünes Tuch zerknüllt, weggeworfen und es kam zu Füßen der Berge zu liegen.

PR-PNPE-2

PR-PNPE-2

Links führt der Weg durch einen Wald, was wir uns schenken, denn Müdigkeit macht sich breit. Wir erreichen eine Wiese mit Schutzhütte. Kurz mal hinhocken, durchschnaufen und den Hund loben, bevor wir nach rechts zurück zum unteren See, um ihn herum und zum Parkplatz gehen. Schwuppdiwupp sind 2,5 Stunden wie im Flug verstrichen.

Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber,
weil selbst gesehen: Stöckelschuhe haben hier oben nichts verloren und selbst Turnschuhe sind zwischen den Felsen grenzwertig!
Im gesamten Nationalpark herrscht Leinenzwang für Hunde. Einheimische und auch Besucher handhaben das sehr locker, zumal ich keine Aufpasser gesehen habe. Mir sind mehrfach deutlich größere Hunde als Oscar freilaufend entgegengekommen.

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