Die weite Ebene des Matterhorn Glacier Trails
die nun folgt, bietet einen wesentlich offeneren Blick auf das Matterhorn, ohne dass Felsen oder Hügel die Sicht einschränken. Ein Berg, an dem ich mich nicht sattsehen kann. Ich vermag mir auch beim besten Willen nicht zu erklären, was die Anziehung dieses pyramidalen Felses ausmacht. Ich vermute, es ist einfach die Tatsache, dass er sich direkt senkrecht vor mir erhebt. Ohne jeglichen Zierrat wie Berghänge oder Almen schießt er direkt in die Höhe. Und es geht nicht nur mir so – ich habe bislang noch keinen Wanderer getroffen, der sich diesem Bann entziehen kann.

Apropos Bann:
Das Matterhorn ist insbesondere für seine Wolkenformation bekannt, die an seinem Gipfel zu kleben scheint. Dieses Phänomen hat einen Namen: Bannerwolke.
Zusehends nimmt die Anzahl der Wasserflächen zu: Von der Pfütze bis zum namenlosen See ist alles dabei. Ein Fest für den Terrier, der jedes Gewässer ausgiebig untersucht und bei entsprechender Eignung auch testet.
Gleichzeitig wird das Rostrote weniger und das Felsgraue übernimmt wieder die Oberhand. Wobei das so gar nicht stimmt. Wer sich mal die Zeit nimmt und die Felsbrocken genauer anschaut, entdeckt verschiedenfarbige Lagen und Einschlüsse.
An einem dieser gesprenkelten Felsen hängt die nächste Tafel: Diesmal werden die Gletschernamen behandelt.