Entlang der Ma-2100: Orient

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ist der erste Halt auf unserer Fahrt durch die Berge

und wir sind irgendwo im Nirgendwo gelandet.

Ums umgeben

von Mauren angelegte Terrassen,

Orient, Mallorcadie heute noch bewirtschaftet werden. Aufgrund der rückläufigen Bevölkerung hat die land- und viehwirtschaftliche Bedeutung, mit wichtigen und weitreichenden Landgütern, heute kaum noch Gewicht. Dafür hat in diesem schönen Tal die Ruhe der Natur das Zepter übernommen, was Orient zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen macht.
Der von der Gemeinde Bunyola verwaltete Flecken, der aufgrund seiner Lage den Beinamen „Dorf der aufgehenden Sonne“ trägt, ist seit 2010 ein . Obwohl der Ort nur rund zwei Dutzend Häuser und aktuell gerade einmal 20 Einwohner zählt, kann der Besucher zwischen drei Restaurants und zwei Hotels (plus einem außerhalb) wählen. Da kann es bei schönem Wetter und am Wochenende schon mal eng werden.

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Die Parkplatzsituation ist angespannt:

Orient, MallorcaAls wäre die Landstraße nicht schon eng genug, versperren, neben parkenden Autos, auch noch Reisebusse den Weg. Der einzige Stellplatz an der Hauptstraße bietet nur eine Handvoll Parkplätze. Weil diese zu allem Überfluss auch noch tiefer als die Fahrbahn liegen, und eine Rampe oder Aufschüttung fehlt, bleibt das Unvermeidliche nicht aus: Ich setze laut knirschend den Unterboden meines Mietwagens auf – mehrfach, bis der Wagen ordentlich in der Parklücke steht. Schlecht gelaunt mache ich mich auf, die Anhöhe zum

Oberdorf

zu erklimmen. Der Dorfplatz mit der Kirche liegt auf  Höhe. Klingt viel, geht aber ganz bequem nur ein kurzes Stück bergauf. Ich darf sogar wählen, ob ich ein Stück über Stufen oder alles auf der Fahrbahn gehen möchte.
Mir kommt eine Busladung deutscher Touristen entgegen, allesamt der Meinung, Oscar locken und herzen zu müssen. Passt super zu meiner Laune! Selbst meinen Hund ist es zu viel und er belässt es bei einem höflichem, jedoch distanzierten Schwanzwedeln. Ich bin so stolz auf mein Tier.
Straße zum Oberdorf, Orient, MallorcaDer Weg führt uns an Natursteinhäuser aus dem 14. und 15. Jh. mit den für Orient charakteristischen grünen Fensterläden vorbei. Alles wirkt verschlafen, denn die Ausflügler sind in ihren Bussen abgereist und erst am

Dorfplatz

treffe ich auf zwei weitere Besucher.ehemaliges Schulhaus, Orient, Mallorca
Oscar sucht Kontakt zu einem ansässigen Hund, was in Revierverhalten wie aus dem Schulbuch endet. Mit ihm auf dem Arm wende ich mich dem ehemaligen Schulhaus zu.
Orient, MallorcaEine blumengeschmückte Gasse führt hinter der Schule an einem Hotel und einem Restaurant vorbei. Mein Rundgang dauert trotz Fotostopps keine fünf Minuten und schon stehe ich wieder am Dorfplatz.

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Mein Versuch, die turmlose

Wallfahrtskirche Sant Jordi

Dorfplatz und Kirche Sant Jordi, Orient, Mallorcavon innen zu sehen, scheitert. Der aufmerksame Leser ahnt es…sie ist verschlossen.
Im 13. Jh. wurde hier ein Oratorium errichtet und musste später dem heutigen Bau weichen. Die Quellen sind sehr ungenau und bringen sowohl das 15. als auch das 18. Jh. ins Spiel. Ob es sich dabei um zwei Neubauten oder einen Neubau mit späterer Renovierung handelt, kann ich nicht herausfinden. Meine Neugierde ist groß: Seit der Erwähnung in Erzherzog Ludwig Salvators 1897 erschienenem Doppelband „Die Balearen“ ist das Gotteshaus ein Muss für Kunstinteressierte. Scheint also innen schön zu sein. Ich begnüge mich mit einem kurzen Blick auf den verlassenen (und verschlossenen) Friedhof. Danach mache mich dann auf ins

Unterdorf,

Römisches Waschhaus, Orient, Mallorcadessen Höhepunkt das Überbleibsel eines Waschhauses aus römischen Zeiten ist.
Nach einer halben Stunde verabschiede ich mich von diesem pittoresken Dörfchen, in dem alles so ruhig, so verträumt, so entspannt ist, ja fast schon „zu…“ ist.

Mein nächstes Ziel

ließe sich von hier aus auch erwandern. Allerdings führt ein gutes Stück entlang der Landstraße, was ich angesichts des Hundes für nicht erstrebenswert halte. So schrammt der Unterboden meines Wagens beim Ausparken ein letztes Mal über den Untergrund. Nächster Halt: Castell d’Alaró.

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Gut von kulturellem Interesse
Vergleichbar mit unserem Denkmalschutz.
Je nach Quelle, werden auch 500 m angegeben.
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