Sylt: Hörnum-Odde

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Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)
Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)
Leuchtturm Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)
Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)
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Hörnum und der Süden Sylts

boten zur Zeit des Übergangs ins 20. Jh. nichts als Sandstrand, Dünen und unbewohntes Heideland. war eigentlich gar kein Ort, vielmehr war es nur der unbesiedelte Südzipfel der armen Gemeinde Rantum. Im Gegensatz dazu boomte in Westerland bereits ein halbes Jahrhundert lang der Tourismus. Dieser Zustand änderte sich allerdings 1899 als Albert Ballin befand, dass dieser Flecken eine geeignetere und bequemere Anlagestelle für die Schiffspassage nach Sylt sei. Anstatt wie bisher durchs Wattenmeer nach Munkmarsch zu steuern, sollte die bequemere und raschere Schiffspassage nach Hörnum führen. Allein, es mangelte an allem und musste erst geschaffen werden: Doch schon 1901 stand die 153 m lange Seebrücke, die ein gezeitenunabhängiges Anlegen ermöglichte. Im selben Jahr verband auch die Sylter Südbahn Westerland mit dem neuen Anleger.

Hörnum und der Massentourismus

gingen allerdings vorerst getrennte Wege. Aufgrund der 1935 entstanden Siedlungen für die Angehörigen der Marine, prägten wenig einladende Kasernen das Landschaftsbild. Der unabdingbare Marinehafen folgte in der Zeit von 1936 bis 1939. Nach dem Zweiten Weltkrieg spaltete sich das mittlerweile auf 1.000 Einwohner angewachsene Hörnum vom kleineren Rantum ab. Die herbe Natur stand im krassen Kontrast zu den 1995 von der Bundeswehr verlassenen und infolgedessen heruntergekommen Unterkünften. Folglich war der Fremdenverkehr nach wie vor kaum der Rede wert. Dann endlich im 21. Jh. wurde der Wandel zum Ferienort eingeläutet: Auf dem was von den Militärunterkünften noch übrig war, entstanden ein Golfplatz und zwei Luxushotels.

Die Südspitze Sylts

ist ein beliebtes Ausflugsziel, für das ich anderthalb Stunden eingeplant habe.
Hafen Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)Los geht es am Hafen Hörnum, wo man übrigens Schiffsausflüge zu den Nordfriesischen Inseln und Halligen buchen kann. Von der Strandpromenade aus lassen sich, gute Sicht vorausgesetzt, die Nachbarinseln Föhr und Amrum am Horizont entdecken.
Jenseits des Restaurants „Südkap“ geht der Oststrand in den Südzipfel über. Schwere Baumaschinen zeugen davon, mit welch ungleichen Mitteln die Gemeinde der Natur Widerstand leisten muss.
Ich nähere mich der am stärksten von Erosion gefährdeten Stelle der Insel:

Das Naturschutzgebiet Hörnum-Odde

Hörnum-Odde (Sylt, Schleswig-Holstein)vermittelt mir einen ersten Eindruck davon, wie Wind und Wellen an der Insel Sylt nagen und sie ständig neu formen. Oscar hingegen sind die Naturgewalten ziemlich egal. Die Nase im Wind, interessiert ihn nur, was die Nordsee an Land gespült hat.
Hörnum Weststrand (Sylt, Schleswig-Holstein)Vom Südkap geht es weiter den Weststrand entlang Richtung Strandsauna. Ein langes Band aus mehr oder weniger unter Sand begrabenen Wellenbrechern taucht am Horizont auf. Falls es ein Beispiel braucht, um den aussichtslosen Kampf gegen die Kräfte der Natur zu veranschaulichen – bitteschön.
Heide Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)Anschließend geht es zwischen Strandsauna und Strandrestaurant durch die Heide, immer den Leuchtturm Hörnum vor Augen. Weiter führt mich der Weg durch das kleine Hörnumer Wäldchen, das mich an einen verwunschenen Zauberwald erinnert. Schließlich gelange ich wieder an die Oststrand-Promenade.
Leuchtturm Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein)Auf einen Besuch des Hörnumer Leuchtturms verzichte ich, weil ich weder angemeldet bin noch Lust auf Treppensteigen verspüre. Vielmehr lasse ich den ausgesprochen schönen Spaziergang lieber bei Kaffee und Waffeln ausklingen.

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Hörnum (friesisch) =  Südspitze
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