[smartslider3 slider=98]
Das Oratori del la Mare de Déu del Refugi
ist ein wahres Kleinod. Im Inneren sticht, neben der regenbringenden Gottesmutter, das Altarbild ins Auge. Die Gemälde sind teilweise noch original aus 1622. Das Kirchlein wurde aus Dankbarkeit nach einer langanhaltenden Dürre gebaut:
Als die Ernte auf dem Spiel stand, pilgerten die Einwohner Alarós mit ihrer kleinen Marienstatue auf den Burgberg. Prompt danach setzte der Regen ein und die Gläubigen bauten der Schutzpatronin diese schlichte kleine Kapelle.
Damit nicht genug: Zwei Rippen der mallorquinischen Volkshelden werden hier aufbewahrt. Der Pfarrer, der auch den Kirchenbau anregte, war großer Anhänger der beiden Märtyrer und ließ die Knochen aus deren Grab in der Kathedrale von Mallorca hierher bringen.
Am Sonntag nach Ostern startet ein Aufstieg zum Kastell, um die zu feiern. Am ersten Sonntag im September wird der Geburt der Jungfrau Maria mit einem öffentlich Essen vor dem Oratorium gedacht.
Zuletzt werfe ich noch einen Blick auf die Gebäude links und rechts des Gotteshauses:













