Reboreda: Muiño do Rachón

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Ein monströs großes Rohr

Senda do Auga, Muiño do Rachón, Reboreda (Redondela), Galicien, Spanienwird von zwei Zementblöcke getragen. Die Ähnlichkeit zum dem, das die Straße überbrückt ist nicht zu übersehen und kommt nicht von ungefähr: Die Beschilderung am Startpunkt wies bereits darauf hin, dass hier ein Teilstück des Senda da Auga verläuft. Der gut 43 km lange Weg führt durch mehrere Landkreise und sicherte einst die Wasserversorgung der nahen Großstadt Vigo. Heute findet die Route bei Wanderern und Mountainbikern großen Anklang, weil sie kaum Höhenunterschiede aufweist.

Obwohl die alten Wasserkanäle aufgegeben wurden, rauscht es deutlich hörbar, obwohl weder Zu- noch Ablauf erkennbar sind. Vermutlich eine Neukonstruktion, denn Wasser braucht die Stadt nach wie vor und das kommt immer noch aus einem nahen Stausee des Río Oitavén.

Gleich danach folgt ein zementener Bandwurm dem Weg. Was aussieht, als diente es der Befestigung des Hanges ist in Wahrheit eine aufgegebene Wasserleitung. Stellenweise ist sie schon löcherig. Während ich die gewährten Einblicke in Augenschein nehme, wird mir schnell klar, dass man mit dem geringen Durchmesser auf Dauer keine Stadt versorgen konnte.

Senda do Auga, Muiño do Rachón, Reboreda (Redondela), Galicien, SpanienAls wäre all das nicht schon hässlich genug, verschandelt zu allem Überfluss auch noch ein grauer Kasten die Landschaft, von dem ich glaube, dass es sich dabei um ein Pumpwerk oder einen Wasserspeicher handelte.

Jenseits dieses Schandflecks sehe ich einen kleinen verwilderten Garten:

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